DIe Folgen der Klimakrise überrollen uns

Ausgetrocknete Flüsse, Trinkwasserknappheit und Waldbrände - die Folgen der Klimakrise sind durch die Hitzewelle auch in Europa spürbar. Der diesjährige Hitzesommer, welcher aller Voraussicht nach der zweitheisseste seit Messbeginn sein wird, führt in der Schweiz zu Übersterblichkeit und ausgetrockneten Flüssen. Der Klimastreik beteiligt sich deswegen in der Schweiz am globalen Klimastreik vom 23. September und fordert Klimagerechtigkeit, sowie netto null bis 2030. 

“Während wir von den Auswirkungen der Klimakrise überrollt werden, wird unsere Zukunft aktiv von klimaschädlichen Konzernen und einer untätigen Politik zerstört”, meint Ella Frei aus Luzern. 

Reservekraftwerke würden Klimaziele weiter gefährden 

Öl- und Gaskonzerne machen aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine grosse Profite und gefährden somit die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Gleichzeitig plant der Bundesrat den Bau von Reservekraftwerken zur Versorgungssicherheit und würde somit fossile Infrastruktur, welche abgebaut werden müsste, noch weiter ausbauen. Der Klimastreik wird sich mit allen Mitteln gegen den Bau und die Inbetriebnahme von Öl- oder Gaskraftwerken wehren. In seinem mit Expert*innen ausgearbeiteten Klima-Aktionsplan zeigt der Klimastreik auf, welche Massnahmen es nun braucht: Eine Solarpflicht auf allen Dächern, sowie eine Abkehr von einem wachstumsgetriebenen und energieintensiven Wirtschaftssystem. 

“In Zeiten der Klimakrise Öl- und Gasinfrastruktur auszubauen wäre absurd. Für die Einhaltung des Pariser Abkommens braucht es nun wirksame Massnahmen. Dies umfasst einen Ausbau der Solarenergie auf allen versiegelten Flächen und eine massive Reduktion des Energieverbrauchs in der Industrie mithilfe von Massnahmen wie einer radikalen Arbeitszeitverkürzung”, meint Cyrill Hermann aus Zürich.

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